Samstag, 07. Mai 2011
AKA AKA feat. Thalstroem (Burlesque Musique / Berlin)
Till von Sein (Trenton / Berlin)
Support: Steffen Eric (Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Gewinnt Tickets! Schickt uns eine Mail mit dem Betreff: “BERLIN BERLIN” und Eurem kompletten Namen an win@clubvirus.de
Techno-DJs mit Identitätskrise? Aber nicht doch: Das knackig-frische
Berliner Duo AKA AKA hat mit dem berühmten „also known as“ nix zu tun, dafür
aber umso mehr mit drückenden Bassdrums. Mit anderen Worten: Spitzentypen.
Die Beiden lernten sich 2008 während einer Open Air Party in Berlin kennen,
lagen auf derselben Synthie-Wellenlänge, und machten darum gleich Nägel mit
Köpfen: Nur ein knappes Jahr später veröffentlichten sie auf Oliver
Koletzkis Label „Stil vor Talent“ ihre erste EP namens „Voegeln“ – die dann
wie eine Rakete von Null in den Orbit schoss, genauer gesagt: auf Platz 1
der Beatport Minimal-Charts. Doch nicht nur dort rangierte die EP ganz weit
oben, sondern auch auf den Lieblingstrack-Listen von gestandenen
4/4-Veteranen wie Adam Beyer, Richie Hawtin und Luciano. AKA AKA haben es
eben von der ersten Sekunde an richtig gemacht, und liefern einen Sound, der
zwar zugänglich und partytauglich ist, aber nicht klingt wie der x-te
Minimal-meets-Bumms-Beats-plus-Klickerei-Aufguss. Nein, sie schauen über den
(Platten-)Tellerrand hinaus, und produzieren lieber non-konformen Minimal
und Techhouse, gespickt mit allen möglichen Einflüssen – da schaut der
Balkan vorbei, der Swing sagt „Hallo“, und auch der Funk ist häufiger
zugegen. Und da somit die Genre-Scheuklappen wegfallen und die Ideen und
Möglichkeiten für Tracks quasi unendlich sind, produzieren die Beiden einen
Tanzflächen-Knüller nach dem nächsten. Damit die frische Ware dann auch
schnell bei den DJs im Case oder auf der Festplatte landet, gründeten die
Beiden 2009 ihr eigenes Label „Burlesque Musique“.
Bei dieser Bandbreite dauerte es natürlich nicht lange, bis die Gig-Anfragen
von Clubs in ganz Europa über den Jungs hereinprasselten. Bei all dem
Herumtouren und Produzieren ist es den Beiden trotzdem gelungen, stets an
ihrer Performance zu feilen. Und siehe da: Seit 2010 spielen sie regelmäßig
mit dem Trompeter Thalstroem zusammen. Und zwar so gut, dass die „Blaue
Moschee“ von Die Vögel dagegen klingt wie eine zu langsam abgespielte Stefan
Mross-Platte. In dieser Konstellation treten AKA AKA natürlich auch im Romy
S. auf!
Stichwort Platte: Am 30. Mai erscheint das Debütalbum von AKA AKA – die
Romy-Crowd bekommt also mal wieder vor allen anderen das zu hören, worauf
der Rest der Elektronik-Community dann in ein paar Wochen abfeiert –
Trompete inklusive.
Ebenfalls mit dabei ist Till von Sein, der Berliner Meister des
luftig-lockeren House-Sounds. Auch so ein Käpsele. Seine Veröffentlichungen
auf Labels wie Morris/Audio, Suol und Trenton festigten über die Jahre
seinen exzellenten Ruf als Mann für die deepen Momente. Der Meinung sind
auch AKA AKA, die Till erst kürzlich dafür verpflichteten, einen ihrer
Tracks in einen kuschelig-groovigen Schieber zu verwandeln.
Kurzum: Zwei Spitzentypen, ein Trompeter und ein Käpsele – hier gibt’s echte
Beat-Wertarbeit.







