SOAP RECORDS LABEL NIGHT Samstag, 30. Juli 2011

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Toni Rios (Soap Records / Frankfurt am Main)
Tom Schön (Soap Records / Frankfurt am Main)
Support Eric Walker
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

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Nur wer sich ändert, bleibt sich treu – dieses Motto trifft auf die Crew des
deutschen Labels „Soap Records“ absolut zu.
Und auf Toni Rios sowieso. Das Frankfurter Techno-Urgestein ist
„Soap“-Cheffe und bekannt dafür, offen für Veränderungen zu sein und so
frisch zu bleiben. 1989 kam das DJ-Equipment ins Haus, 1996 erschien auf
„Jerk“ die erste Platte, der Style: Techno mit Trance-Elementen. Daraufhin
veröffentlichte er auf Labels wie „Delirium Red“ und „Danza Electrònica“, wo
der Sound schon deutlich mehr in Richtung Acid und Tool-Techno ging, und
später dann auf „Kompakt“, diesmal deutlich smoother und deeper.
Seine Liebe zu überschäumendem Techhouse mit soulful-groovigem US-Einschlag
lebte er wiederum mit dem Label „Soap“ aus, das er 1995 zusammen mit seinen
Freunden André Walter (aka Andrew Wooden), Thomas Bingel und – hört, hört –
Chris Liebing gründete. Grund für die Entstehung von „Soap“ war die
Tatsache, dass sich damals kein Label fand, das die Tracks und die Ideen der
vier Herren veröffentlichen wollte oder konnte. Bis 1999 erschienen darauf
zwölf EPs, darunter Platten von Größen wie Marshall Jefferson, dann war
Schluss – das berühmte „Eigene-Wege-gehen“ war angesagt. Über Umwege und
letztlich auch kontinuierliche Weiterentwicklung kreuzten sich 2006 die Wege
von Toni Rios und André Walter erneut. Das Resultat: Die Beiden gingen ins
Studio und verließen es mit einer brandneuen LP. Und Achtung, jetzt kommt
History Repeating ist Bestform: Es fand sich kein adäquates Label für die
Veröffentlichung des Albums.
Aber da war ja was. Und so wurde „Soap“ 2008 reanimiert, 2009 erschien dann
Toni Rios’ LP „Past & Present“. Mittlerweile ist Rios bei Sven Väths
Cocoon-Booking unter Vertrag, was für die Qualität des DJ und Produzenten
mit spanischen Wurzeln spricht. Und das sieht die weltweite Techno-Szene
genauso, was seinen vollen Gig-Kalender erklären dürfte, auf dem sich Ziele
wie Berlin und Stuttgart ebenso finden wie Tokio und Miami. Mit „Soap“ hat
er nicht nur für sich und seine Produktionen ein neues, vertrautes Zuhause
geschaffen, sondern positioniert das Label auch als Plattform für
aufstrebende Talente im Elektronik-Zirkus.
Eines dieser Talente ist der Frankfurter Tom Schön. Als DJ mit Gigs in Clubs
wie Cocoon und U60311 gilt er bereits seit einigen Jahren als neuer
City-Held, der regelmäßig mit brutzelnd-zischenden Minimal-Tech-Sets halb
Mainhattan zum Durchdrehen bringt. Toni Rios, der alte Hase, erkannte
schnell das Talent von Tom, und machte ihn kurzerhand zum A&R von „Soap“.
2010 erschien dann schließlich auf „Soap Digital“ seine erste EP „Lakalak“.
Und Toni Rios sollte Recht behalten: Mittlerweile reißen sich Labels wie
„Fassade“ und „BluFin“ um Toms hypnotische Club-Banger. Alles richtig
gemacht.

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